Nico Stenz, Marina Milev

Psychoanalytische Traumdeutung

Eine illustrierte Einführung

Cover Psychoanalytische Traumdeutung

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

144 Seiten, Broschur, 160 x 200 mm

1. Aufl. 2021

Erschienen im Juli 2021

ISBN-13: 978-3-8379-3109-9, Bestell-Nr.: 3109

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837977783
Sigmund Freuds Traumdeutung legte den Grundstein für diese zentrale Technik der Psychoanalyse, doch schon er selbst beklagte den sperrigen Zugang zur Thematik. Hier setzen Nico Stenz’ Erläuterungen und Marina Milevs künstlerische Zeichnungen an und führen gekonnt und anschaulich durch das Labyrinth der Traumdeutung.

Nach einer historischen Einführung werden die noch heute gültigen analytischen Kernkonzepte übersichtlich dargestellt und die Mechanik der Traumbildung nachvollzogen. Das Beispiel einer Traumanalyse verdeutlicht schließlich, wie der verborgene Sinn eines Traumes zugänglich gemacht werden kann.

Stenz und Milev bieten nicht nur einen gut verständlichen Einstieg in die Thematik und Unterstützung bei der Lektüre der originalen Traumdeutung, sondern auch Kenner*innen der Materie können durch die assoziationsanregenden Grafiken mit Genuss neue Eindrücke gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

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Geschichte der Traumdeutung
Träume aus längst vergessenen Zeiten
Der Traum des Pharaos
Josefs Interpretation
Die radikale Wende durch Freud
Wurzeln der Psychoanalyse
Freud, der Neurologe
Hysterie und der methodische Fortschritt
Von der Neurologie zur Psychologie
Entwurf einer Psychologie
Annäherung von zwei Seiten
Selbstanalyse …
… und Schicksal
Opus Magnum

Theorie der Traumdeutung
Vier Prämissen
Wunsch
Besetzung
Ein metapsychologischer Einstieg
Der Reflexbogen und seine Systeme: erste Topik
Anatomie-Psychologie
Wahrnehmung
Erinnerungsspuren und Assoziationen
System Ubw.
Triebrepräsentanzen, …
… das Infantile und …
… das Verdrängte
Zensur
System Vbw.
Motilität
Denken
System Bw.
Wunscherfüllung und Realitätsprinzip
Bildung der Zensur
Infantile Träume
Träume von Erwachsenen
Psychischer Apparat
Progression
Unterdrückung und …
… Verdrängung
Gegenbesetzung
Der Beginn der Traumbildung am Tag
Wunschanregung durch Assoziationen und …
… Selbstkontrolle
Wunschquellen
Tagesreste
Ein spezifischer Wunsch
Infantile Traumquellen
Der Unternehmer und der Kapitalist
Das Prinzip der Übertragung
Am Abend
Was ist Schlaf?
Umkehrung des Reizflusses und Verschiebung der Kräfteverhältnisse
Der Schlaf verunmöglicht die Progression
Regression
Was geschieht im Unbewussten, damit der Wunsch die Zensur überwinden kann?
Die Traumentstellung
Latente Traumgedanken und manifester Trauminhalt
Traumarbeit und primärprozesshaftes Denken
Der Traum als Rebus
Traumarbeit: Verdichtung
Traumarbeit: Verschiebung
Traumarbeit: Darstellung durch das Gegenteil
Traum und Worte
Traumarbeit: Rücksicht auf Darstellbarkeit
Traumarbeit: Darstellung durch Symbole
Symbole
Darstellungsmittel im Traum
a) Kausale Beziehungen
b) Zeitliche Abfolge der Traumbilder
c) Identifizierung und Mischbildung
d) Raum und Zeit
e) Formale Aspekte des Traums
f) Das Nein im Traum
g) Entwertung des Traums
Qual der Wahl
Affekte im Traum
Sekundäre Bearbeitung
Sekundäre Bearbeitung: Wachzustand und Schlaf zugleich
Zusammenfassung
Vom manifesten Traum zur Traumerinnerung …
… zur Traumerzählung

Praktische Anwendung der Traumdeutung
Vom manifesten Traum zur Traumerzählung
Eine Traumerzählung
Die Grundregel
Auf Umwegen zu latenten Traumgedanken
Anwendung
Hören und Deuten
Der Analysand assoziiert zu den einzelnen Traumelementen: Element Katze
Verschiebung und Tagesrest – Übertragungsgeschehen in der Analyse?
Element Katze und Brücke
Rücksicht auf Darstellbarkeit
Elemente Person und Hut
Formale Aspekte
Symbolbildung
Verdichtung
Element Sprung
Darstellung durch das Gegenteil
Elemente Wasser und Strudel
Affektunterdrückung und Affektverkehrung im Traum
Synthese
Funktion der Deutung
Übertragungsgeschehen in der Analyse
Widerstand: Ausbleiben der Einfälle und Schweigen
Oberflächliche Assoziationen
Höhe des Widerstandsdrucks
Das Unbewusste ist nicht direkt mitteilbar
Josefs Fehler
Nabel des Traums
Spezialfall: Der Angsttraum
Angsttraum: Der gescheiterte Traum
Angsttraum: Der Straftraum
Die Ausnahme: Der traumatische Traum
Wann kann ein Traum als vollständig gedeutet angesehen werden?
Der Königsweg zum Unbewussten
Flectere si nequeo superos, acheronta movebo

Quellen