Ulrich Streeck

Die psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie

Intersubjektivität, Beziehungswissen und Zwischenleiblichkeit

Cover Die psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

147 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Februar 2024

ISBN-13: 978-3-8379-3331-4, Bestell-Nr.: 3331

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837962314

Mit Geleitworten von Jörg R. Bergmann, Andreas Dally und Ole Falck

Förderliche Beziehungserfahrungen ermöglichen – so lautet der zentrale Grundsatz der psychoanalytisch-interaktionellen Gruppentherapie. Mit dieser Therapieform können basale Störungen des Selbst und Regulierungen im Zusammensein mit anderen behandelt werden. Zentral ist dabei eine therapeutische Haltung, die die sprachlichen, leiblichen und impliziten Mitteilungen von Gruppenteilnehmer*innen im Hier und Jetzt antwortend aufgreift.

Ulrich Streeck gibt einen sowohl theoretischen als auch praxisnahen Einblick in Vorgehensweisen der analytisch-interaktionellen Gruppentherapie, die vor allem für Patient*innen mit strukturellen Störungen ausgewiesen ist. Er veranschaulicht die Konzepte der Intersubjektivität, des impliziten Beziehungswissens und der Zwischenleiblichkeit in diesem Zusammenhang und lässt Unterschiede und Anknüpfungspunkte zur analytischen Gruppentherapie erkennbar werden.

Inhaltsverzeichnis

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Geleitwort
Jörg R. Bergmann

Geleitwort
Andreas Dally & Ole Falck

Vorwort
Annette Streeck-Fischer

Einleitung


Teil 1: Theorie

Persönlichkeitsstörungen – strukturelle Störungen

Schwerpunkte der psychoanalytisch-interaktionellen Methode (PIM) in der Gruppenpsychotherapie

Einige Grundlagen der psychoanalytisch-interaktionellen Methode in der Gruppe
Gruppe und Gruppentherapie in ihrer Bedeutung in der Gesellschaft
Freud, Foulkes und die psychoanalytische Gruppentherapie
Zur Entstehung der psychoanalytisch-interaktionellen Methode
Soziologie, Mikrosoziologie, Leiblichkeit und Zwischenleiblichkeit
Zum Zwischen von Subjekten und Personen in der Gruppe
Was leibliches Erleben und leiblicher Ausdruck bedeuten



Teil 2: Praxis

Psychotherapeutische Techniken und die Praxis der psychoanalytisch-interaktionellen Methode der Gruppentherapie
Soziale Wirklichkeit, das Zwischen und Antworten
Rahmenbedingungen
Eine neue Gruppe beginnt
Das Geschehen im Zwischen und implizites Beziehungswissen
Soziale Interaktion und Wissen
Zur Haltung des Psychotherapeuten in der psychoanalytisch-interaktionellen Gruppentherapie


Warum überhaupt Antworten?
Soziale Beziehungen im Gruppenkontext
Mit Blick auf den anderen
»Mit dem, was ich tue, zeige ich dir, was das für mich ist, das du da getan hast …«
Wie werden die Patienten in der Gruppe das voraussichtlich aufnehmen, wenn ich mein antwortendes Erleben in dieser Weise zum Ausdruck bringe?
Wie frei kann »freie Interaktion« sein?


»Was machen wir hier eigentlich?«
Unvorhersehbarkeit und Offenheit
Privatheit und Öffentlichkeit
Vorbereitung der Patienten auf die gemeinsame therapeutische Arbeit in der Gruppe
Grundregel
Explizite und implizite Themen
Ist »Gruppentherapeut« eine soziale Rolle?
Sind Akteure in sozialer Interaktion voneinander getrennte Einzelne?


Herausforderungen und Missverständnisse
Gefährdungen des Rahmens
Vermeiden
Dysfunktionale interpersonelle Beziehungsmuster
»Was die Gruppe braucht«


Schluss

Literatur